Das Konzept der Mediation und ihrer Vorteile hat jahrhundertelange Tradition.

So war etwa Alvise Contarini 1643 während des Dreißigjährigen Krieges Mediator in Münster bei jenen Friedensverhandlungen, die schließlich den Westfälischen Frieden ermöglichten.

 

International angesehene Politiker konnten auch in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder als Vermittler in kriegerischen Konflikten Lösungen ermöglichen. So hat Jimmy Carter etwa beim Camp David Abkommen zur Friedenssicherung im Nahen Osten beitragen.

Tatsächlich sind Konflikte jedoch nicht nur eine Erscheinung politischer Territorial- oder Machtkämpfe. Vielmehr sind sie Teil des täglichen Lebens. Sie zeigen Veränderung, ermöglichen Neuorientierung und sind eine Quelle für Kraft und (Selbst-)Vertrauen.

 

In beruflichen Konflikten wird systematisch Klarheit über Ziele, Prozesse und die Zusammenarbeit möglich. Das erzeugt Engagement, macht agil, senkt Kosten und optimiert Erfolge. In Familien kann über Konflikte ein Weg gefunden werden, wie neue Lebensabschnitte am besten zu meistern sind. In allen anderen Lebensbereichen gibt es passende Analogien.

Mediation in jedem Bereich eine zukunftsorientierte Methode, um unterschiedliche Interessen, Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen, zu verstehen und emotiobal zu verarbeiten.

 

Wer "spürt", was sein Gegenüber braucht und sich verstanden fühlt, findet auf Augenhöhe an gemeinsamen, sinnvollen Lösungen für die täglichen, bisweilen fordernden kleinen und großen Veränderungen des Lebens.