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Gefühlsduselei?

„Gefühlsduselei“ und „esoterische Flipchart-Malerei“


Das habe ich kürzlich aus dem Umfeld der Juristen zum Thema Mediation gehört. Es bringe doch nichts, sich über „Bedürfnisse und Gefühle“ auszutauschen. Vielmehr ginge es darum, die Interessen der jeweiligen Partei zu vertreten und hart zu kämpfen. Kämpfen impliziert Sieg und Niederlage.


Einer gewinnt, einer verliert. So weit, so gut. Zu beachten ist: Siege kosten, genauso wie Niederlagen. Finanzielle, zeitliche und persönliche Ressourcen müssen investiert werden. Kompensationsleistungen schaden Organisationen, egal ob mittelständisch, eigentümergeführt oder Konzerntochter. Konflikte, in welchen Sieg und Niederlage erstritten werden, haben interne wie externe Auswirkungen auf die Menschen, die in und mit Organisationen arbeiten. Sie blockieren, lenken ab und sind schlecht fürs Image. Mediation hingegen fördert Eigenverantwortung und Engagement bei der Konfliktlösung. 🔶 Der Prozess schafft Klarheit, Struktur, Offenheit und einen sichereren Rahmen. Klarheit – auch mit deutlichen Worten und zu den Interessen aller Parteien. Mediatoren oder Mediatoren-Teams leiten das Verfahren äquidistant im Sinne aller Beteiligten. 🔶 Das Einbeziehen aller Parteien und beratender Rechtsbeistände oder anderer Beratender ist selbstverständlich. 🔶 Wenn Konfliktparteien aktiv an Lösungen arbeiten, können ressourcenschonend nachhaltige und stabile Lösungen gefunden werden. Ein durchwegs positiver Ausblick. Welche Erfahrungen haben Sie zum Thema „Sieg und Niederlage“?


Ich freue mich auf Gedanken und Diskussionen! Sigrid.kuhn@kuhncom.at


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